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Kuriose Wirtschaftsnachrichten


CEO und COO sowie Großteil der liquiden Mittel verschwunden [Ad-Hoc Mitteilung der Ultrasonic AG vom 16.09.2014]

"Der CFO der Ultrasonic AG, Chi Kwong Clifford Chan, hat den Aufsichtsrat darüber informiert, dass er den CEO des Unternehmens, Qingyong Wu sowie den COO des Unternehmens, Minghong Wu seit dem Wochenende nicht mehr erreichen konnte. Daraufhin eingeleitete Nachforschungen haben ergeben, dass beide Vorstände ihre Wohnstätten offenbar verlassen haben und nicht auffindbar sind. Zudem wurde Herr Chan von der Buchhaltung darüber informiert, dass der ganz überwiegende Teil der liquiden Mittel, sowohl auf der China- als auch auf der Hongkong-Ebene, transferiert wurde und sich nicht mehr im Einflussbereich des Unternehmens befindet. Die deutsche Holding AG verfügt jedoch über einen größeren sechsstelligen Euro-Betrag, so dass die Gesellschaft derzeit ihren Zahlungsverpflichtungen in gewohnter Weise nachkommen kann. Herr Chan und der Aufsichtsrat sind im Gespräch mit Behörden und Geschäftspartnern und arbeiten fieberhaft daran, weitere Informationen zu erhalten, um die Situation aufzuklären. Sobald neue, verlässliche Tatbestände vorliegen, werden diese unverzüglich öffentlich gemacht."

[Kommentar: Die Ultrasonic AG hat am 11.03.2015 Insolvenzantrag gestellt.]


Aktie verwechselt - Kurs eines insolventen Elektronikhändlers steigt um 2.200 %

Am Freitag dem 04.10.2013 stieg der Aktienkurs des insolventen früheren Elektronikeinzelhändlers Tweeter Home Entertainment Group wegen einer Verwechslung mit Twitter zeitweise um 2.200 %. Der Grund: Käufer wollten sich Aktien des Kurznachrichtendienstes Twitter sichern, der aber erst am 07.11.2013 an die Börse ging. Statt bei Twitter-Aktien mit dem Börsenkürzel TWTR griffen sie bei Aktien von Tweeter mit dem Kürzel TWTRQ zu.


Aktionär lässt auf Hauptversammlung kompletten Schweinebraten in Aktenkoffer mitgehen

Auf der Hauptversammlung der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG nutzte ein Aktionär die Abstimmung dazu, den für 60 Personen vorgesehenen Schweinebraten in seinen Aktenkoffer zu verstauen und zu gehen.


Commerzbank: Gewinn von 638 Millionen Euro nach IFRS vs. Verlust von 3,6 Milliarden Euro nach HGB

Für 2011 wies die Commerzbank AG nach IFRS einen Gewinn von 638 Millionen Euro aus und präsentierte sich im besten Licht für eine folgende Kapitalerhöhung. Nach HGB kam sie hingegen auf einen Verlust von 3,6 Milliarden Euro und vermied so Zinszahlungen auf staatliche Hilfsgelder.


Tippfehler führt zur Insolvenz

Ein Mitarbeiter der britischen Handelsbehörde wollte 2009 die Firma Taylor & Son in ein Register insolventer Firmen eintragen. Stattdessen trug er versehentlich Taylor & Sons ein und die 134 Jahre alte Ingenieursfirma mit ca. 250 Mitarbeitern ging pleite, denn der Eintrag wurde automatisch an Banken übermittelt. Zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn der Eigentümer war gerade im Urlaub.


Kurioses über Pablo Escobar

Pablo Escobar war ein kolumbianischer Drogenboss, der Ende der 80er Jahre ca. 80% des Kokainschmuggels kontrollierte und damit zeitweise einer der reichsten Menschen der Welt wurde.

- Er soll einmal auf der Flucht in einem Bergversteck 2 Millionen US Dollar verbrannt haben, um seine unterkühlte Tochter zu wärmen. Mit dem Feuer machte er zusätzlich Essen.
- Laut seinem Bruder verdiente Escobar so viel, dass sie jährlich rund 10% des gelagerten Geldes (geschätzt ca. 2 Milliarden US Dollar) durch Ratten oder Wasserschäden verloren oder es einfach nicht mehr wiederfanden.
- Zeitweise gaben sie allein ca. 2.500 US-Dollar monatlich für Gummibänder aus, um das eingenommene Geld zu bündeln.


UBS Aktien verschwunden

Der Brite Luqman Arnold war 2001 kurzzeitig Chef der schweizer Bank UBS. Mit seiner 2007 gegründeten Investmentgesellschaft Olivant Limited baute er im darauffolgenden Jahr einen Anteil von 2,78 Prozent an der UBS AG auf. Nachdem er monatelang für Veränderungen bei der Bank gekämpft hatte, bremste ihn schließlich die Pleite der US-amerikanischen Bank Lehman Brothers Holdings Inc. aus. Er hatte die UBS Aktien vermutlich über Lehman Brothers gekauft. Möglicherweise als Sicherheiten für Kredite hinterlegt könnte Lehman Brothers die Aktien verliehen haben. So waren die Aktien nicht auffindbar und Olivant konnte schließlich bei der außerordentlichen Hauptversammlung seine Stimmrechte nicht wahrnehmen. Die Aktien im damaligen Wert von ca. 1,5 Mrd. Schweizer Franken blieben auch weiterhin verschollen und Olivant erhielt nicht den vollen Wert des Paketes zurück. 2012 wurde die Investmentgesellschaft Olivant aufgelöst.


Aprilscherz lässt Tesla-Aktie einbrechen

Am 01. April 2018 veröffentlichte Elon Musk, Chef und größter Aktionär des Autobauers Tesla, Inc., folgenden Aprilscherz auf Twitter:

"Tesla Goes Bankrupt Palo Alto, California, April 1, 2018 -- Despite intense efforts to raise money, including a last-ditch mass sale of Easter Eggs, we are sad to report that Tesla has gone completely and totally bankrupt. So bankrupt, you can't believe it."

Am darauffolgenden Handelstag verlor die Aktie von Tesla, Inc. daraufhin 5,1% an Wert - ein Verlust von über 2 Milliarden US-Dollar. In der Spitze lag sie sogar mehr als 8% im Minus. Immerhin konnte die Aktie schon einen Tag später ihren Verlust wieder aufholen.


Mit deren Abwicklung beauftrage Bank geht während Kapitalerhöhung pleite

Im Januar 2018 führte die Phicomm AG eine Kapitalerhöhung durch. Nach Einzahlung der Aktionärsgelder und vor dem Registereintrag der Kapitalerhöhung belegte die BaFin die abwickelnde Dero Bank AG mit einem Moratorium und beantragte wenige Tage später die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die Anleger erhielten weder die gezeichneten Aktien noch ihr Geld zurück. Ein Entschädigung ist derzeit noch offen.




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