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Geschäftsanteile deutscher Genossenschaftsbanken


Was ist eine Genossenschaft?:

Eine Genossenschaft ist eine Gesellschaft, die ihre Mitglieder wirtschaftlich, sozial oder kulturell durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb fördert.


Genossenschaftsbanken in Deutschland:

In Deutschland gibt es drei große Gruppen von Genossenschaftsbanken: Die Volks- und Raiffeisenbanken (>12.000 Filialen), die Sparda-Banken (>400 Filialen) und die PSD Banken (>50 Filialen). Die Bankengruppen gliedern sich in regionale Genossenschaften, sodass je nach Wohnort eine andere Genossenschaftsbank der Gruppe zuständig ist. Die kleinste Gliederung haben die Volks- und Raiffeisenbanken, während die Sparda- und PSD Banken nur eine Aufteilung in größere Regionen vornehmen.


Mitgliedschaft:

Mitglied einer Genossenschaft wird man durch eine schriftliche Beitrittserklärung, die von der Genossenschaft zugelassen werden muss. Anschließend muss das neue Mitglied seinen Geschäftsanteil einzahlen und kann sich danach mit weiteren Geschäftsanteilen beteiligen. Unabhängig von der Anzahl der Geschäftsanteile hat jedes Mitglied genau eine Stimme.
In der Regel beschränken Genossenschaftsbanken die Anzahl der Geschäftsanteile ihrer Mitglieder. Zudem ist es meist notwendig, dass Mitglieder im Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank wohnen oder arbeiten. Oft ist die Mitgliedschaft darüber hinaus nur für Kunden der Bank möglich. Gleichzeitig können manchmal auch nur Mitglieder Kunden der Bank sein.


Dividende:

Abhängig von ihrem Bilanzgewinn schütten Genossenschaftsbanken in der Regel jährliche Dividenden auf die Geschäftsanteile aus. Die Höhe der Dividende liegt dabei meist über dem aktuellen Zinsniveau. Um weniger passive und mehr aktive Mitglieder anzuziehen, haben verschiedene Genossenschaftsbanken mittlerweile Bonussysteme eingeführt, die die Höhe der Ausschüttung auch an die Geschäftsaktivität der einzelnen Kunden knüpfen.


Kündigung der Mitgliedschaft:

Die Kündigung der Mitgliedschaft kann nur mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen. Allerdings kann die Satzung der Genossenschaft eine längere, sogar mehrjährige Kündigungsfrist vorschreiben.


Nachschusspflicht:

Im Falle der Insolvenz einer Genossenschaft sind die Mitglieder verpflichtet, wenn nötig Nachschüsse zur Insolvenzmasse zu leisten. Die Nachschusspflicht kann aber in der Satzung der Genossenschaft ausgeschlossen werden.


Beispiel für Nürnberg:



PSD Bank Nürnberg eG [max. 500 €]

Jahr 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Dividende 8,50% 8,50% 5,75% 5,00% 5,00% 5,00% 5,00% 4,25% 4,25% 4,25%
Durchschnittlicher Bonus - - 3,33% 3,42% 3,49% 3,58% 3,60% 3,63% 3,67% 3,80%

Hinweis: Die PSD Bank Nürnberg eG vergibt Bonuspunkte je nach getätigten Bankgeschäften der einzelnen Mitglieder. Maximal ergeben sich daraus 10% zusätzliche Verzinsung.



Sparda-Bank Nürnberg eG [max. 520 €]

Jahr 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Dividende 5,60% 5,60% 4,50% 4,50% 4,50% 3,00% 2,00% 2,00% 2,00% 1,50%
Durchschnittlicher Bonus - - - - - - - - - -


Volksbank Raiffeisenbank Nürnberg eG [max. 5.000 €]

Jahr 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Dividende 4,50% 4,50% 4,50% 2,50% 2,00% 2,00% 1,50% 1,50% 1,50% 1,50%
Durchschnittlicher Bonus - - - ? 2,4% 2,5% 1,6% 1,6% 1,6% 1,4%

Hinweis: Die Volksbank Raiffeisenbank Nürnberg eG vergibt Bonuspunkte je nach getätigten Bankgeschäften der einzelnen Mitglieder.




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