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Diversifikation beim Investieren in Aktien


Diversifikation bedeutet, dass die gesamte Anlagesumme auf verschiedene Investments aufgeteilt wird. Wahrscheinlich kennen die meisten das Sprichwort "Nie alle Eier in einen Korb legen!". Dahinter steckt der Gedanke, dass beim Kauf von Aktien verschiedener Unternehmen, ein Fehlgriff eine geringere Auswirkung auf das Gesamtergebnis hat, als wenn alles auf eine Karte gesetzt worden wäre. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass auch ein Glücksgriff in so einem Fall eine geringere Auswirkung auf das Gesamtergebnis hat. Wenn dem Anleger nicht viele Glücksgriffe oder Fehlgriffe gleichzeitig gelingen, führt Diversifikation also unweigerlich zu einem eher durchschnittlichen Ergebnis.

Für die meisten Anleger ist ein eher durchschnittliches Ergebnis sicher eine gute Sache. Wer also kein Profi-Anleger werden will oder kann, sollte sich zum einen auf durchschnittliche Ergebnisse einstellen und mit ihnen zufrieden sein, zum anderen sollte er stark diversifizieren. Wie kann er das anstellen? Die einfachste Möglichkeit wäre ein passiv verwalteter Indexfonds, zum Beispiel ein Exchange-traded fund (ETF). Eine andere Möglichkeit bieten aktiv verwaltete Aktienfonds. Wer lieber selbst Aktien auswählt, kann auch diesen Weg wählen, sollte unserer Ansicht nach aber in mindestens 20 verschiedene Unternehmen bei etwa gleicher Gewichtung investieren. Die Gefahr dabei ist wahrscheinlich der Versuchung zu erliegen, zu aktiv zu handeln und damit ein unterdurchschnittliches Ergebnis zu erzielen.

Für einen Profi-Anleger ist eine starke Diversifikation in der Regel hinderlich, da er ja gerade überdurchschnittliche Ergebnisse erreichen will. Ist es für ihn dann vielleicht ratsam, komplett auf Diversifikation zu verzichten? Die Antwort ist ein klares Nein! So gut wie nie lässt sich etwas zu 100% vorhersagen. Wenn also eine auch nur geringe Wahrscheinlich besteht, einen hohen Verlust mit einer Investition zu erleiden, ist Diversifikation sinnvoll. Setzt man nämlich mehrfach hintereinander alles auf eine Karte, steigt das Risiko mit der Zeit, dass es irgendwann schief geht. Wer aber die Situation wirklich gut einschätzen kann, fährt mit eine Investition in 5-10 verschiedene, sorgfältig ausgewählte Unternehmen in der Regel gut.




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